Konventionen sorgen für Klarheit
Frameworks sind beliebt, weil sie klare Vorgaben machen und für einen
einheitlichen Standard sorgen. Das erhöht den Einstiegskomfort und die
Wartbarkeit – zumindest solange keine komplexen Spezialfälle auftreten. Bei
Änderungen, Umstrukturierungen oder ungewöhnlichen Anforderungen können
feste Konventionen aber die Entwicklung bremsen.
Weniger Individualität bei Datenmodellen
Frameworks liefern oft ein Grundschema für Datenbanken mit. Das erleichtert
einfache Projekte, macht Anpassungen an Besonderheiten jedoch schwerer. Wer
mehr Flexibilität benötigt, kommt mit individueller Datenstrukturierung
weiter – muss aber von Anfang an darauf achten, wie das Modell mit neuen
Anforderungen wächst.
Schneller Prototyp, aber komplexere Weiterentwicklung
Frameworks helfen beim schnellen Prototypenbau. Die Weiterentwicklung hin zu
großen, anpassbaren Systemen wird dadurch selten erleichtert. Anpassungen
können Arbeitsschritte bedeuten, die bei individuell modellierten Abläufen
entfallen würden.
Eingeschränkte Dokumentation
Dokumentationen von Frameworks beschränken sich oft auf allgemeine Fälle und
erklären selten, wie spezifische Prozesse ablaufen. Wer nachhaltige Lösungen
will, profitiert davon, Abläufe und Entscheidungen explizit für das eigene
Projekt festzuhalten.